Über Crip Magazine


Stereotype können Menschen in Bilder sperren, schreibt der Kulturtheoretiker W. J. T. Mitchell in dem Text „Seeing Disability“. Darstellungen prägen unseren gesellschaftlichen Umgang. Das Crip Magazine setzt den allgegenwärtigen Medienbildern von Opfern vs. Helden und „Licht ins Dunkel“  visuellen Aktivismus und Crip-Materialien entgegen.

Das Crip Magazine ist ein selbstorganisiertes Zeitschriftenprojekt. Es versteht sich als Kunstprojekt und Sammlung von Materialien zu Crip-Themen, Kunst- und Kulturproduktion. Die Beiträge stammen zu 80% von KünstlerInnen mit Behinderung und eröffnen eine selbstbestimmte und ermächtigte Perspektive auf behinderte Verkörperungen und Realitäten. Das Magazin beinhaltet Beiträge, die Schmerz zum Thema haben und eine transformative Perspektive auf Body-Issues und körperliche soziale Beziehungen eröffnen. Das Crip Magazine bezieht sich auf die historische Kämpfe und die Geschichte der Behindertenrechtsbewegungen und möchte diese ins Gedächtnis rufen.

Das Projekt wurde 2012 von der Künstlerin Eva Egermann ins Leben gerufen.

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Weitere Downloads


  • Cyborg-Kinder (aus: an.schläge IV/2017)

    Das Crip Magazine will dem medizinischen Modell von Behinderung und dem Mainstreamdiskurs darüber neue Bilder entgegensetzen. Herausgeberin Eva Egermann über vermeintliche Normalität und feministische Ignoranz. Interview: Lea Susemichel

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